SURSEE.
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1 St. von Sursee, ist das Knutrryler- Bad, das besuch-teste im K. Luzern,
Knutwy le r - B ad. Dieses Bad ist seit i486, imGebrauch und befsten Ruf. Die Lage ist angenehm.Di« Sur windet sich in Krümmungen durchs Thal vongrünen Hügeln umgeben, und nach SO. zeigen sich diebeschneyten Gipfel der Alpen. Die Wiesen sind mitViehheerden bedeckt. Das Badhaus ist geräumig undanständig; eine Pappel-Allee führt in ein Eichenwäld-chen , und nahe dabey liegen die Dörfer Knultryl ,Büren und Bringen. Auf der^Berghöhe von St. ErhardIst eine weit ausgedehnte Aussicht über den K. Lu-zern und nach den Alpen, auf den romantischen /Mauen -See. Die Heilquelle enthält: 1) einen derSiegelerde ähnlichen Thon, wodurch das warme Wasserseifenartig wird; 2) kohlensaure Kalkerde ; 3) Eisenvi-triol. Es wird zum Baden und Trinken gebraucht.Vorzüglich berühmt ist es in Hinsicht alter Rheumatis-men, Lenden - und Hüftweh, Kontrakturen, gichtischenZufällen, Lähmungen von Schärfen entstanden, derScropheln, aller Krankheiten, welche aus Atonie des
lymphatischen Systems entstehen; der Geschwüre, des
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Sodbrennens. Gewöhnlich mufs mit Baden und Trinkenbis zum Ausbruch eines Ausschlags fortgefahren wer-den *). — Johann harze , aus Sursee , Chorherr zuSchönenrrerth im K. Solothurn , war berühmter latei-nischer Dichter. Er schrieb in Hexametern Episteln
*) D. K. Ariten’s Beobachtungen der Heilkräfte der Bad-und Trinkquelle zu Knutwyl. Luzern 1793.