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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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als das Medels - Thal, und würde eben so viele Ein-wohner ernähren können als jenes. Jetzt stehen nursechs wohnbare Häuser und ztvey Kapellen in demganzen Thal; dagegen bewohnen es in desto gröfsererMenge Gemsen, Murmeltbiere und wildes Geflügel.Eine halbe Stunde von Surhein steht ein Badhaus undeine Kapelle, dem Geschlecht Kigar in Sumvic gehörigdas Heilwasser soll 'Schwefel und Eisenocker enthalten,und dient vorzüglich gegen Hautausschläge. Man siehtin diesem Thale mehrere Wasserfälle, unter denen derGreiner- Bach, welcher von Stufe zu Stufe in die TieleFronca stürzt, der schönste ist, und prächtige Glet-scher, welche von drey Seiten ins Thal hinabstarren.Zwischen den Nebenthälern Vijlots und Greina erhebtsich der Piz J^ial, von den Einwohnern des DorfesSumvic Piz Miedsdi genannt, weil er ihnen die Mit-tagsstunde anzeigt. Dies ist ein sehr hohes und spitzi-ges Felshorn in der Mitte eines grofsen Cletschers,welcher eigentlich den östlichen Theil des grofsen Mc-delser - Gletschers ausmacht, und wäre von seiner Süd-seite aus Val Greina zu ersteigen, wobey man die Nachtin den Sennhütten von Monterag bliebe.

Surenen-Alpen, eine Felsenkette zwischen denK. Uri und Unterwalden ( s. deren Gestalt im erstenAlpenabrifs des I. Theils), über welche ein Pafs ausEngelberg nach Altorf führt. Die Aussicht von derHöhe dieses Passes gegen den Seiten - Umrifs des Titlisist sehr merkwürdig, und über das J?e«ylt-Thal nachden gröfstenheils vergletscherten Gebirgen zwischen Uri,