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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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306 Steinen.

Schichtsschreibern. Auf der Höhe eines Hügels amlinken Ufer des Rheins dicht bey Stein , liegt das alteSchlofs, Steiner-Klinge genannt, der ehmalige Stamm-sitz der von Hohcnhlingen , wo eine herrliche Aus-sicht ist. Nicht weit von Stein erhebt sich Hohentrrid(s. diesen Artikel^, und der wegen seiuer herrlichenI'iscliabdrücke und mannigfaltigen Versteinerungen ausijein Thier- und Pflanzenreich so berühmte Oeninger-Schieferbrach ist i St. entfernt; über diesen Bruchund den Zeller- oder Unter-See sehe man Zelter-See,

Wege. Von Stein nach Schafhausen 4 St.; alleWochen gehen Postschilfe den Rhein hinab bey Dies-senhofen und Kloster Paradies vorbey (s. Diessen -hofen uui Schafhausen). Von Stein nach Konstanzlängs dem Zeller-See ein durch seine Aussichten ergö-tzender Weg (s. Zeller-See und Konstanz ).

Steinen, Dorf im K. Schwytz, 1 St. von dem

Hauptort und nicht weit von dem Lon r erzer-See.

Weiner Stauffacher und Margaretha Her-lobig. Dieser Ort ist in der Geschichte der Schweitzmerkwürdig, weil hier das edle Geschlecht der Stauf-facher wohnte. Rudolph Stauffacher war im XIII.Jahrhundert lange Landaininann oder Haupt der freyeuSchvrytzer. Dessen Sohne Werner machte der tyran-nische Vogt Gefs/er drohende Vorwürfe über das neueHaus, welches er sich ohne seine ErJaubnifs gcb3uethatte. Als dessen Frau, Margaretha Herlobig, dieDrohung des Landvogts vernahm, und ihres MannesBckümmcinifs darüber sah, sprach sie zu ihm; Gu