3«4 Staub - Bach.
( s. Alpnach). Nachdem 400 Unterwaldner nach dergewonnenen Schlacht zu Morgarten zurückgekoinmenwaren, wurden die gelandeten Luzerner bey Stanzstadezurückgeschlagen und in den See gesprengt. Hier eineherrliche Aussicht über die Mitte des Sees bis nachKiiJ'snacht , Alpnach und J-VinheL In der Nahe vonStanzstad liegt links das Rotz -Loch, rechts am Fufsedes Bürgen das Dorf Kirsiten , gegenüber das Dorfllergiswyl und das einzelne Haus am Klausen;äufserst malerische und romantische Oerter, die eineSpazierfahrt auf dem See verdienen. Bey Hergiswylsind Felsenkeller (’s. hierüber Luzern und Alpnach).
Staub-Bach, einer der berühmtesten Wasserfälleder Schweitz ( s. Lauterbrunn).
Steijs, Städtchen im K. Schafhausen. Wirth.s-häuser : Schwan und Krone. Liegt am rechten Uferdes Rheins , bey seinem Austritt-aus dem Zeller-See ,in einer schönen Gegend*
Geschichte. An dieser Stelle hatten die Römereine F'estung, Ganodurum , welche von den Altemannenzerstört ward. Im VIII. Jahrhundert stand hier schonwieder ein beträchtlicher Flecken, welcher 966. vomHerzog Burkard von Schwaben mit Mauern umgebenwurde. Die Stadt hob sich besonders, seitdem im J*1005. die Abtey des H. Georg zu Stein hieher ver-legt wurde. Die Herrschaft über die Stadt erhieltendie Herren von Hohenhlingen; ein sehr altes Ge-schlecht, dessen Stammsitz dicht bey Stein am linkenUfer lag. Nach manchen Verpfandungen verkauften in»