Stanz- Stad, 305
uach Kerns, 2 St. von Stanz, welches schon in Ob-Waiden liegt, und von hier nach Sarnen 1 St. Inder Kirche zu Kerns hängen fünf schöne Altar - Blättervon TVUrsch (s. Buochs ), welche, nebst dem Gemäldeauf dem Rathssaale zu Luzern , und einem andern indem Rathssaale zu Sarnen (welches letztre ein von demBruder Niklaus von Flüe bewirkt seyn sollendes W an-der zum Gegenstand hat) diesen Künstler in seinemVaterlande verewigen.
Geognoät. Beschaffenheit. Die Gebirge indem Thale von Stanz bestehen aus Kalkstein ; schwar-zer Marmor bricht nicht weit von Stanz. Im Rotz-Loch und bey St. Antoni sind schwefelhaltige Quellen,und bey llumlingen in der Nahe von T 7 -olfenschiefswar eine Salzquelle. aus welcher Salz gekocht wurde,die aber durch das Erdbeben von 1375. verloren gieng«Man s. hierüber den Art. Sarnen im Abschnitte: Geo-gnost. Beschaffenheit .
s Stanz-Stad, am Ufer des Luzerner - Sees, ineiner herrlichen Lage, wurde am g. September 1798.ganz eingeäschert. Der hier am See stehende Thuimward wahrscheinlich zwischen 1260. und 1308. erbaut,und diente in damaliger Zeit zu einer Warte über denSee und nach den jenseitigen Ufern, wo Oesterreichden Waldstädten Gefahren bereiten konnte. Am 15.November 1315., am Schlachttage bey Morgarten( s. Egerif liefs Herzog Leopold hier durch Luzernervon der Seeseite einen Angriff machen, während derGraf von Strasberg vom Brünig Obiralden überfiel
P
K