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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
Seite
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Stanz.

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Enkel TVinkelrieds in Rücken nahmen, und nun diesein einzelnen Haufen gegen die von allen Seiten einbre-chenden Feinde kämpfen mufsten. Männer, Weiber,Mädchen, Greise und Kinder fochten wie Verzweifelte;die fanatischen Priester aber, welche die Köpfe desmannhaften und heldenmüthigen Volkes erhitzt undsich an dessen Spitze gestellt hatten, waren geflohen,so wie die Schlacht begann. Ganz Nidwalden, Iler-giswyl und Engelberg ausgenommen , wurde am g. ver-brannt, (die Einäscherung von Stanz verhinderte derfranzösische Brigadechef Müller ), an diesen und dennächstfolgenden Tagen geplündert, und alle, die sichnicht hatten retten können, gemordet. In diesen Schre-ckenstagen wurde im Vaterlande der TVinkelriedlejede Greuelthat verübt. Der General , Graf vonSchauenburg , war es, welcher die Franzosen befehligte,und seiner Nation dieses schändende Denkmal stiftete.Hier nur einige Züge des Heldenmuths unter so vielen.Bey der Kapelle PT'inkelriedts stritten und starben 18der muntersten Jungfrauen neben einander. Nahe beyStanz kämpften 45 Nidwalder gegen ein ganzes Ba-taillon Franzosen. Die Freywilligen aus Schwytz ,ganz umringt, bahnten sich einen Weg mitten durchdie Feinde und kehrten mit ihrem Panner, für derenErhaltung viere sich freywillig dem Tode geopfert hat-ten , in ihren Kanton zurück. Bürdi von Emmattenfocht gegen ein halbduzend Franzosen , und vertbei-digte sich schwer verwundet auf der Erde liegend biszum letzten Athcmzug. Ein Greis verliefs sein Kran-