Stanz.
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gebens. Am 3. September zogen die Franzosen, 12 bis16,000 Manu stark, zu Wasser und zu Land von allenSeiten gegen das kleine Ländchen, wo nicht mehr als2000 Bewaffnete 10 verschiedne Pässe vertheidigenmufsten. Unter diesen 2000 heldcnmüthigen Männernwaren 200 Freywillige aus dem K. Schwytz , und 80aus Selisberg im K. Uri , welche sich durch keineGrenzwachen aufhalten liefsen, zu ihren alten Bundes-brüdern iu der höchsten Gefahr zu eilen. Am 3. gien-gen von Hergiswyl drey Schifte Franzosen gegenKirsilen ab, wo die Nidwalder , so wie zu Stanzstad ,einige Stücke aufgeführt, und die See - Anfuhrten durchPfähle und schwimmende Baumstämme verrammt hatten.Am 4 - 5 - 7 * und 8. September machten die Franzosenvon den Seeseiten mit mehrern Schiffen Angriffe, umdie wahre Lage der Nidwalder zu erforschen, wobeyerstere schon viele Leute verlohren. Der allgemeineAngriff geschah den 9. mit Tagesanbruch. Aufser de-nen, welche von Obwalden aus eindrangen, giengen33 grofse Schiffe voll Franzosen über den See auf6 verschiedne Stellen los. Die Hauptangriffe und Ge-fechte geschahen am Fufs der Blumalp bey dem Kern-serwalde , St, Jacob , Ennenmoos , auf dem Drachen-ried , wo die Nidwalder hinter hohen Erdwällen undhernach von den Höhen der Seitengebirge, so wie imRotzloch und andern Eingängen alle Angriffe derFranzosen abschlugen , bis andere von diesen um2 Uhr Nachmittags, nach ncunständigem Kampf, überden Bürgenstock und über Grofs-Aecherly die tapfern