kenbett und liefs sich die Waffen nachtragen, um aufdem Kampfplatze zu sterben. ln Stanz wurden G3Weiber und Greise, welche sich in die Kirche ge-flüchtet hatten, ermordet, ln der Schlacht waren nur100 Nidwalder gefallen; aber durch das fortgesetztezerstreute Kämpfen und Morden kamen überhaupt 259Männer, xoa Frauen und 25 Kinder um. Die Fran-zosen sollen einige tausend verlohren haben. Gegen600 Häuserj Ställe, Speicher, Kirchen und Kapellenwurden ein Raub der Flammen, und der durch Brandund Raub veruisachte Schaden ist auf 1,498,606 Schwei-zer-Franken geschätzt worden *). Eben so hoch be-lief sich der durch Requisitionen und Einquartirungenwährend des Krieges von 1799-1800. erlittne Verlust.Ohne die thätigste Unterstützung von Beysteuren ausder ganzen Sshweitz , aus Deutschland, Dännemarkund England, wären die Einwohuer ein Raub des Hun-gers , und ganz Nidwalden eine Wüste geworden.Das helvetische Direktorium stiftete in einem Theile
' *) S. Zschokke’s historische Denkwürdigkeiten der helveti-sehen Staatsumwälzung 1804, Winterthur. Den II. Kd.Seite 65 . u. s. \v. Der schreckliche Tag am fl. Septem-ber des J. 1798* tu Unterwalden, von wirklichen Augen-zeugen acht beschrieben >799. ohne Druckort, g. 80Seiten. — Busingers Wort der Beherzigung an seineverunglückte Mitbürger, 1799. Basel. — Die Buinenvon Unterwalden in 12 geätzten Blättern und einer Kartevon J. U. Meyer, mit einem Text, 1800. — Die öffent-liche Rechenschaft über die Verwendung der Steuern fürNidwalden siche im Republikaner. November, igoi.vom g. Blatt an.