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Solothurn.
Herzogs Konrad von Zähringen (s. Bern, Payerne).Nach Erlöschung des Zähringischen Hauses vereinigteKaiser Friedrich II, die Stadt nebst Burgund wieder mitdem Reich. Während der allgemeinen Anarchie nachFriedrichs Tode erhob sich die Bürgerschaft zur Selbst-thätigkeit, machte um ihres Schutzes willen öftere Bun-desverträge mit der Stadt Bern , haute Mauern umihre Stadt, und führte die Zünfte ein. Der neue KaiserRudolph von Habsburg bestätigte alle ihre Freyheiten.Als sich Solothurn für den Kaiser Ludcwig von Baierngegen den Kaiser Friedrich von Oesterreich erklärthatte, so wurde es vom Herzog Leopold von Oester-reich 1313. mit eiucm Heere belagert, welches, durchden Edelmuth der Solothurner überwunden, mit ihnenFrieden machte 11 ). Im J. 1325. kaufte die Stadt vondem Graf von Bucheck das Erbliche der Schultheifsen-würde ab, und Pantaleon von Cebestrafs war der erstevon der Bürgerschaft ernannte Schultlieifs. Im Laufedes XIV. Jahrhunderts wnrde sie von dem Grafen Ky-burg-Burgdorf sehr beunruhigt, am ro. November 1382.sogar eine Mordnacht versucht, aus welcher grofsenGefahr sie sich rettete (s. Pt'itlisbach ), und von allenVasallen des Habsburgischen Hauses befehdet, da sieden Eidgenossen in allen Kämpfen gegen Oesterreich Bey-
*) Die Aare schwoll durch ungeheure Regengüsse plötzlichso an, dafs die Brücke voll Kriegsvolk weggerissen wurde.In diesem Augenblicke vergafsen die Solothurner alles,und eilten mit eigner Gefahr Zur Rettung der in denFluten der Aare untergehenden Feinde. Sie retteten diemeisten, erwärmten u.nd erquickten sie in der Stadt,