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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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Solothurn.

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stand leistete, und mit vielen Kantonen Bündnisse schlofs.Als Bundsgenossen der Schweitzer fochten die Solothur-ner alle Schlachten derselben im XV. Jahrhundert, wo-für ihre Stadt 1.48 t endlich als neunter Kanton in deneidgenössischen Staatsverein aufgenommen wurde (s.Stanz), Ihr ganzes Gebiet erwarb die Stadt durchKauf von dem benachbarten Adel seit 1383 - 1466- DieReformation verbreitete sich durch den ganzen Kanton.Nach dem für die Reformirten unglücklichen Religions-krieg brach 1533. in Solothurn offner Kampf zwischenden Partheyen aus; die Protestanten mufsten aus derStadt weichen, und in 34 schon protestantischen Ge-meinden ward der katholische Kirchendienst wieder mitGewalt eingeführt. Die Verfassung war ganz aristo-kratisch , denn nur eine geringe Anzahl Geschlechterder Stadt war in ausschliefsendem Besitz der Regierung;alle übrigen Bewohner des Kantons und der Stadtwaren Untertbanen. Die Landeinwohner kauften sichnach und nach von der Leibeigenschaft los, und dieletzten sprach die Regierung 1785. davon frey. DerBauern-Aufstand von 1653. war wie K. Bern , soauch hier fast allgemein. Solothurn wurde am 2. Merz1798. von den Franzosen unter G. Schauenburg einge-nommen (s. Aarau , Bern , TVaat , Lengnau, Fraubrunn),

und sandten sie ins Lager des Herzogs zurück. Hieraufbegehrte Leopold mit 3o vornehmen Rittern in die Stadtgelassen zu werden, um derselben ein Partner ( Fahne )zu verehren, und Friede zu machen. Abt Hermann hatdiese Begebenheit dramatisch behandelt unter dem Titel rDas befreite Solothurn,