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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
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tcrthümer ausgegraben. Die Allemannen zerstörten denOrt. Des Münsters des H. Ursu.s wird schon im J.869. gedacht, und soll es von der Gemahlin Pipins erbautworden seyn, welches sehr viel Wahrscheinlichkeit hat;denn Pipin hielt sich oft zu Bipp hoch am Jura, we-nige Stunden von Solothurn, auf, und diese ganze Land-schaft hiel's in den JJ. 85°- un d 860. die PipinscheGrafschaft (s. U'itiisbathJ. Seit dem IX. Jahrhunderthob sich Solothurn , nachdem die Könige von Burgundans dem Geschlecht der Sträflingen ( s. Orbe; St. Mau-rice, A lullinen, Spietz ) , ihren Sitz hieher verlegt hat-ten. Von hier beherrschte Rudolph II. im J. 892. seinweites Reich, und als er 915. Italien wieder verlorenhatte, gehorchten ihm noch alle Völker, welche vonScliafhausen und Basel an, bis ins Thurgau und denWallenstadter - See in ganz Helvetien bis in die hohenAlpen, in dem ganzen Jura bis an die Saone, und vonda die Rhone hinab bis ans Mittelländische Meer wohn-ten. Die Burguudische Königin Bertha (s. Payerne)gründete 930. das Stift des H. Ursus. Nach der Erlö-schung des Burgundischen Königsstamms der Sträflin-gen wurde der deutsche Kaiser Konrad König von Bur-gund ( s. Payerne und Genf ), und dieser hielt zu So-lothurn im J. 1038. einen Reichstag, auf welchem seinSohn Heinrich zum König von Burgund erwählt wurde,der als Kaiser Heinrich III. hier oft Reichstage undRitterspiele hielt. Der Kaiser Lothar erklärte Solo-thurn für Reichsgut, und setzte es nebst der ganzenLandgrafschaft Burgund 1126. unter die Verwaltung des