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serung und Mistbeliandlung sind vortreflicb. Es giehtin diesem Kanton eine eigne Art von Ochsen, welchesehr dicke Schwänze haben. Spinnereyen und Webe-reyen für leinene, wollene und baumwollene Zeuge, sindnicht unbedeutend. Uebcr die Geschichte des Kantonss. den folgenden Art.
Geognost. Beschaffenheit. In den Gebirgenherrscht Kalkstein, s. hierüber den Art. Jura. Gj ps-lager sind bey dem Dorfe JSunigen an der Grenze desK. Basel; auch findet sich Eisenerz in Bohnen (s.Ba.llsta.lJ. In dem südwärts den Jurabergen liegendenTheile des K. Solothurn herrscht das Sandstein- undMergelgebilde.
Solothurn (die Stadt), französ. Soleitre , ital.Soletta. Wirthshäuser: Krone und Rothe Thurm. Liegtdicht an der Aare , und % St. vom Fufse des Jura.Der Gold - Bach fliefst durch die Stadt.
Geschichte. Unter den zwölf helvetischen Städ-ten, welche vor dem grofsen Zuge der Helvetier nachGallien ( s. Genf) verbrannt wurden, soll eine StadtSalathurn an der Stelle der jetzigen gewesen seyn.Nachdem die Römer ihre Herrschaft über Helvetien aus-gedehnt hatten, stand hier Solodurum, welches zufolgeder hier gefundnen Inschriften von vielen angesehnenGeschlechtern bewohnt wurde. Unter dem Kaiser Dio-cletian ward hier eine Festung angelegt, und nun Ca-strum Solodurum genannt, wovon sich noch Ueberrestevorfinden. In neuern Zeiten, und zuletzt noch im J.1762. wurden häufig römische Münzen und andre Al-
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