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len seiner Mitbürger auf sieb gezogen hatte, dafsgemazzet ("geachtet) wurde, und nun durch Hülfe vonSavoyen und Bern Wallis befehdete) im Schlosse Seyon,worin die Gemahlin, Kinder und Kostbarkeiten desfVitschard waren, belagert; und, nachdem ihm undden übrigen der freye Abzug gestattet worden war,verbrannten die Walliser Seon, Montorges, Majoriaund Tourbillon.— Nahe bey Sitten fiel 147 5 ■ di® Schlachtzwischen den Savoyern und Wallisern vor, worinletztere siegten, und hierauf ganz Unter-Wallis erober-ten ( s. Wallis'). Von öffentlichen Cebäuden und An-stalten sind in Sitten bemerkenswerth : einige Klöster,wovon das Kapuzinerkloster 1601. gegründet wurde;ein GyrSnasiutn in dem ehmaligen 1734. gestiftetenJesuiterhause; das Dohmstift mit 27 Kapitularen undTitular - Dohrnherren ; Ratbhaus ; Hospital; sechs Kir-chen. Die Stadt Sitten ist zugleich Hauptort einesZehnten von etlichen und dreyfsig Gemeinden, in wel-chem das Eringer begriffen ist, und dessen Re-
gierung unter allen Zehnten im WAllis allein aristo-kratisch war bis 1798- (s. Wallis'). Die Stadt erwarbdurch Kauf von dem J. 156..- 1603. die HerrschaftenBremis, Gradez und Chalens. — Herrliche Aussichtensind bey den drey ersten Schlössern, und angenehmeSpaziergänge zwischen der Stadt und der Rhone , undjenseits des Flusses nach dem gegenüber liegendenschönen Berggelände, wo viele Sommer - Wohnungenstehen , und malerische Ansichten sind. — Sitten