S I T T E'N.
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lieifst Tourbillon (Tiirbeln) , in -welchem die Bildnissealler Bischöffe von dem J. 300. an zu sehen sind; bisins XIII. Jahrhundert scheinen alle nach Gutdünken ge-macht ; das Bildnifs des Bischoffs Mathias Sckinner ,der in den Begebenheiten seiner Zeit eine so wichtigeRolle spielte (s. Arnen ), ist das merkwürdigste. Zwi-schen der Stadt und dem Sanetsch sieht man auf un-zugänglichen Felsen die Reste der alten Schlösser Seonund Montorges ( Gerstenberg Zu Seon war es, woder Freyherr Anton •von Thurn im J. 1375. seinenOheim, LVitschard von Tavelli , seit 33 Jahren Bischofund allgemein geachtet, über die Felsen herabstürzenliefs, weil der Greis sich weigerte, einigen Ansprüchendesselben zu willfahren. Wegen dieses Veibrechensbrachen die Walliser seine Schlösser zu Ayent, Gradezund Gestlenburg bey Raron, und jagten ihn aus demLande, nachdem er nebst vielen Grofsen von PT r allis ,als Raron , Graf Rlandra , ein blutiges Treffen zwischenSitten und St. Leonhard verloren hatte. Sein Freund,der mächtige Thiiring von Brandis im Simmen-Thale,fehdete hierauf die Walliser, fiel in ihr Land 1377.,erlitt nicht allein eine gänzliche Niederlage, sondernwurde auch selbst erschlagen. Im J. 1417. wurde derBischof PVilhelm von Raron (dessen Oheim LJ r it-schard von Raron , Landshauptmann, als das Haupt desmächtigsten Geschlechts in Wallis, so sehr den Unwil-
*) Von diesem mächtigen Wallisischen Geschlecht war derGencraUieutenant Zurlauben in Zug, w-cloher am Hudedes XVIII. Jahrhunderts starb, der letzte Spross?.