gegenüber ist in der Gemeinde Bremis eine Einsie-deley sehenswerth, die aus Kirche, Klostergebäudeund Zellen besteht, welche im XVI. Jahrhundert inlebendigen Felsen eingehauen worden sind, anfänglichvon Baarfüfsermönclien, jetzt nur von einem Einsiedlerbewohnt. — Sitten schräg über nach O. öffnet sichdas 12 Stunden lange und merkwürdige Eringer -Thal,aus welchem die Borgne heraustritt und zur Rhoneeilt ( s. Eringer -Thal). — Bis zum J. 1798. erstrecktesich das obere oder freye Wallis bis an die Morgia
nicht weit von Sitten, und da begann das Unter- oder
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unterthänige Wallis. In Sitten wird französisch unddeutsch gesprochen. — Die Hitze ist im Sommer hierentsetzlich; im Schatten steigt das Reaumür’sche Ther-mometer bis auf 24 °, der Sonne an den Felsen aus-gesetzt auf 38 °, und bisweilen sogar auf 48 — Es
giebt hier Kretins.
Wege. Von Sitten nach Martinach 6 St. (s. die-sen Art.)— Bergpfade führen von Sitten durch Aven,das Thal Cheville und über die Diablerets nach Bex(s. diesen Art.), über den Sanetsch ins Gsferg'-Thal,und über den Raxyl ins Lauenen — und Simmen - Thalim K. Bern. Von Sitten nach Siders 5% St. zuerstüber den Liena- Bach welcher von Ravyl herabkömmt;hier befindet man sich der Oeffnung des Eringer—Thals gerade gegenüber, und links liegen in den Hö-hen der Gebirge Ayent und Lens. Durch St. Leon-hard , über den Hügel la Plattere , auf dessen Höhe