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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
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gegenüber ist in der Gemeinde Bremis eine Einsie-deley sehenswerth, die aus Kirche, Klostergebäudeund Zellen besteht, welche im XVI. Jahrhundert inlebendigen Felsen eingehauen worden sind, anfänglichvon Baarfüfsermönclien, jetzt nur von einem Einsiedlerbewohnt. Sitten schräg über nach O. öffnet sichdas 12 Stunden lange und merkwürdige Eringer -Thal,aus welchem die Borgne heraustritt und zur Rhoneeilt ( s. Eringer -Thal). Bis zum J. 1798. erstrecktesich das obere oder freye Wallis bis an die Morgia

nicht weit von Sitten, und da begann das Unter- oder

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unterthänige Wallis. In Sitten wird französisch unddeutsch gesprochen. Die Hitze ist im Sommer hierentsetzlich; im Schatten steigt das Reaumürsche Ther-mometer bis auf 24 °, der Sonne an den Felsen aus-gesetzt auf 38 °, und bisweilen sogar auf 48 Es

giebt hier Kretins.

Wege. Von Sitten nach Martinach 6 St. (s. die-sen Art.) Bergpfade führen von Sitten durch Aven,das Thal Cheville und über die Diablerets nach Bex(s. diesen Art.), über den Sanetsch ins Gsferg'-Thal,und über den Raxyl ins Lauenen und Simmen - Thalim K. Bern. Von Sitten nach Siders 5% St. zuerstüber den Liena- Bach welcher von Ravyl herabkömmt;hier befindet man sich der Oeffnung des EringerThals gerade gegenüber, und links liegen in den Hö-hen der Gebirge Ayent und Lens. Durch St. Leon-hard , über den Hügel la Plattere , auf dessen Höhe