Saanen-Land.
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und braune Hasen, und wildes Geflügel finden sichnoch häufig, und die Bäche sind reich an Forellen.
Geschichte. Die Landschaft Saanen gehörte denGrafen von Orders oder Gruyeres (s. G ruyeres J.Schon im J. 1398* lösten sich die deutschen Einwohnerin Saanen von den drückendsten Feodal-Lasten durchGeld, und im J. 1448- kauften sie sich für eine be-trächtliche Summe von allen an den Grafen Franz,(damaligen Marschall von Savoyen und Vogt der TVaat)zu entrichtenden Geld- und Fruclitabgaben nicht nurlos, sondern erwarben auch unabhängiges Gericht undandre Freyheiten. Im J. 1403. errichteten die deut-schen Saaner mit der Stadt Bern ein Burg- und Schirm-Techt, welches alle 5 Jahre erneuert und zuletzt imJ. 1491. in ein ewig unwandelbares Burgrecht verwan-delt wurde. Die Saaner erlangten dadurch eine ge-wisse Selbstständigkeit; denn schon 144°* i“ Bör-gerkriege von Sc/nrytz und Glarus gegen Zürich sand-ten auch sie eine Fehde gegen Zürich, (während esBern nicht tliat y und stuhnden den Schwytzern bey.Auch hatten die Saaner an dem grofsen Siege zuMurten Theil, wo sie unter dem Graf Ludepvig vonGreiers in den Reihen der Eidgenossen fochten. DieStadt Bern , dessen Gebiet an Saanen grenzte, erliefsim J. 1533. den Einwohnern alle Zehenden, welcheseit der Reformation durch Aufhebung ) benachbarterKlöster dem Staate zugefallen waren. So erhoben sichdie deutschen Hirten von Saanen zu einem freyen undfast ganz selbstständigen Völkchen, welches sie auch