Saanen- Land.
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unter der Hoheit des K. Bern , als alle Besitzungendes letzten Grafen Michael -von Greiers den KK.Frey bürg und Bern im J. 1555. zuficlen, in dein Gradeblieben, dafs der Bernersche Landvogt nicht in demDeutschen Saanen-Lande wohnen durfte. Sehr merk-würdig ist es, dafs die Grafschaft Greiers zur Zeit derGrafen viel bevölkerter war, als seitdem *).
Pflanzen. Die Berge und Alpen sind reich anseltnen Pflanzen (s. Oex ). Narcissus poeticus ist vonden hiesigen Alpen bis an den Genfer-See bey Ville-nenve und Blonay herabgestiegen.
Geognost. Beschaffenheit. Das Saanen-Landliegt in den nördlichen Kalkalpen. Durch diese strei-chen von Bex und Aigle merkwürdige Gypslager nachNO. weiter (s. Bex , Etivaz — Gsteig- Lauenen — Thalund Reulissen ). In diesem Gypse liahen die Schwefel-quellen des Etivaz- Lauencn- und Turbach — Thaiesihren Ursprung. Alle übrige Gebirge bestehen ausKalkstein, Thon, Mergelscliiefer und Grauwake. (Ueberdie Grauwake s. man den Art. Niesen ). Ihre Ausdeh-nung in den Gebirgen von Saanen ist noch nicht un-tersucht. An den Höhen der Kalksteinfelsen streichtein Eisensteinlager, und in dessen Nahe finden sichVersteinerungen; wie z. B. auf dem Riibli- Horn Spurenvon mineralisirten Echiniten, und auf dem MalraisonAmmonshöruer. An den Wanden der Schieferfelsen
*) Mbschig, Landschreiber in Saaneri, hat eine mit Flcifszusammengetragne Kronik geschrieben.