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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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1^2 11 O S C H A CH.

Gallerts und den Appenzellern in einer Nacht nieder-gerissen wurde, für welche Gewaltthat Appenzell mitdem Verlust vom Rheinthal von den Eidgenossen be-straft wurde. (S. Rheinthal).

Wege. Von Roschach nach St. Gallen 5 St. ge-mach aufwärts, eine grofse und gute Heerstrafse. NachRheineck längs dem Ufer des Boden- Sees durch Stade ,Speck, Bauried in 2 St., eine herrliche an den präch-tigsten Aussichten reiche Spatzierfahrt. Eine halbeStunde von Roschach, bey Stade, beginnt das reitzendeund fruchtbare Rheinthal (s. Rheineck). Nach Arbon1 St. zum Theil an dem Ufer der grofsen und pracht-vollen Seebuclit, wo die Aussichten über den See nachder Inselstadt Lindau, den schwäbischen Ufern nachden Gebirgen hinter Bregenz und dem Rheinthal un-beschreiblich schön und mannigfaltig sind {s. Arbon).

Anderthalb Stunden von Roschach, und eben soweit von St. Gallen liegt, in einer den Reisenden bis-her verborgen gebliebenen Gegend, welche nun durch/>

die neue Strafsenanlage von St. Gallen nach Konstanzan das Tageslicht kömmt, das Schlofs Dottenrryl *)auf einem kleinen Hügel, der mit 5° Schritten ohne

*) Wir gedachten dem Schlosse Dottermyl entweder eineneignen Art. zu wiedmen, den dasselbe so wohl verdient,oder dann seiner unter dem Art. St. Gallen zu geden-ken, wo er weit schicklicher als hier hingehört, da der"Weg von Roschach dahin nur für Pferde und Fubrei-sende gangbar ist, in Wagen hingegen blofs von St. Gal-len oder Konstanz aus dorthin führt, Beydes v urdedurch Zufall verspäthet.