Travers. In der Nähe dieses Orts, stuf der Höhe desHügels, entwarf der Verfasser im J. 1792. den zweytenAlpenaufrifs ( s. den I. Theil). Ucber den Weg vonhier weiter und über die Trümmer des Schlosses s,JVeuckatel.
Rolle, Städtchen im K. Leman am Ufer desGenfer - Sees. Wirthshäuser: a la Couronne und
a la Tete noire. — Wurde im J. 1261. von zweyBaronen Monts angelegt. Das Schlofs ist sehr alt.Das Geschlecht von Rolle hat sich zu Solothurn nie-dergelassen , und besteht dort noch. — Rolle geniefsteiner sehr schönen Lage an dem Genfer- See, der zwi-schen hier und Thonon 3 % St. breit ist. Im Schlosseund den nahe liegenden Landhäusern giebt es vor-
trefliche Aussichten. Dicht am See ein schöner schat-tenreicher Spatziergang. Hier ein Sauer- und Stahl-brunn; in 36 Unzen dieses Wassers sind enthalten:i ^2 Gr. Eisen, Kalkerde 5 Gr. , Selenit ^ Gr., undBittersalz % Gr. — (Ueber den la C 6 te - Wein, derauf beyden Seiten von Rolle wächst, s. den Art. Morges ).
Wege. Von Rolle nach Morges und Aubonne (s.den Art. Morges'). Nach Nyon 2 St., wo man St.vor Nyon das herrliche Schlofs Prangins sieht (s.
Nyon). Von Rolle ins Joux - Thal 5 } 3 St. guttr
Weg; zuerst nach Gimel 2 St. 1080 F.; nach derSennhütte Pra - de - Rolle 2^4 St.; auf die Höhe desJura, Marchaira genannt, % St. 3258 F. über denGenfer- See; von hier hinab ins Jo«a:-Thal nach Brassu1 St., und von da nach Sentier 1 [ 2 St. (s. Joux -Thal).