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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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R OCHEFORT.

Geognost. Beschaffenheit. Die Kalkfelsensetzen von Roche nordwestwärts bis nach Clärens amGenfer - See fort, wo das Sand- und Nagclflue - Ge-bilde des Jorat beginnt. Bey dem Marmorbruche zei-gen sich gebogne und gesenkte Schichten. In der Ge-gend des Schlosses Chillon sieht man dünne Schichten,welche von NO. nach SW. streichen, und unter einemWinkel von 55 Grad nach SO. senken. In dem Mar-mor, der bey Roche gebrochen wird, zeigen sich oftVersteinerungen, z. B. schöne Madrepore und Pekti-niten. Auf der Höhe dieser Marmorfelsen erkenntman rotbe Schichten welche aus eisenschüssigem Kalk-stein bestehen. Eine halbe- Stunde von Roche nachAigle zu liegt links oberhalb der Strafse zwischenden Kalkschichten ein Steinkohlenflötz, vielleicht ehe-dem im Zusammenhänge mit demjenigen, welches aufder andern Seite des Thaies oberhalb St. Gingoulphstreicht (s. diesen Artikel). Dafs die Felsen auf bey-den Seiten des Thaies einst zusammenhiengen, von Un-geheuern Fluthen, die aus dem Vf^allis herüberwälz-ten , zerrissen und endlich in dieser Breite weggeführtwurden, und dafs der See einst die Thalebne bis nachMaurice bedeckte, hierüber s. Aigle. Roche gegen-über, am linken Ufer der Rhone , liegt Port Valais ,vor einigen Jahrhunderten noch dicht am Genfer- See,jetzt St. davon entfernt: so sehr wird das Seebeckenvon dem Strom angcfüllt und das Thal vergröfsert.

RocHEtpRT, Dorf im Fürstenthum Neuchatel ,an der Landstrafse von der Stadt Nenchatel , ins Val