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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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Romain-Motiers,

Geognost. Tha tsachen. In dem Art. Joratist die geognostische Beschaffenheil aller Ufer des Gen-fer- Sees und des Pays de Vaud beschrieben worden.Auf dem Wege nach dem Joux - Thale steigt da 9Sand und Mergel-Gebilde an dem Jura bis zur Höhevon 1578 F. über den Genfer- See hinan; ^ St. ober-halb Gimel betritt rnan erst den Kalkstein des Jura.

Romain-Motiers (-ThalJ , im K. Waat, einenges aber romantisches Thal in dem Jura , welchessich nach dem Berge Vaulion hinaufzieht, von demAozon durchflossen. Romain-Motiers, ein Städt-chen, von Orbe und Lasarra 1 St. entfernt.

Geschichte. Romanus und Lupicinius, Brüder ausder sequanischen Provinz ("dem nachmaligen Burgundhegaben sich im V. Jahrhundert zur Zeit des KönigsChilperich (welcher in Genf seinen Sitz hatte, s. Genf)der Welt überdrüssig, in die einsamen dicken Wälderdes Jura, lebten als Einsiedler, und stifteten, im Vereinmit andern ähnlich gesinnten Mänuern, das RomaniMonasterium in diesem Thal, St. Claude im Joux-Thal und noch zwey andere Klöster. Der Pabst Ste-phanus hielt sich, auf seiner Rückreise aus Frankreichvom König Pipin, in dieser Einsiedeley auf, und führtedie Benediktiner-Regel ein. Dieses Benediktiner-Klo-ster , Romani Monasterium, hat dem Städtchen seinenUrsprung, und diesem und dem Thal seinen Namengegeben. Man sehe in Ruchat (Histoire des eglisesevangeliques) die sonderbare Verordnung über die täg-liche Tafel der Mönche. In diesem Kloster verbeira-