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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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Rigi.

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wächst aufserordemlich viel Farrenkraut, welches durchseine Gröfse und Stärke auffallend ist; die Einwohnergebrauchen es zur Streu fürs Vieh.

An dem'Wege von Art hinauf findet man lirnmus gra-cilis, Elymus europaeus (Haargras) in den Wäldern.Swertia perennis. Gentiana purpurea und lutea. Anemonevernalis. Viola grandiflora, Aconitum napellus auf denAlpen zwischen dem Ri g i - St affc l und Kiif snacht.Lichen islandicus. Rhododendron ferrugincum (Alprose)und hirsutum.

Geognost. Tliatsachen. Der Rigi ist in geo-gnostischer Rücksicht aufserordemlich merkwürdig. Erbesteht vom Fufs bis auf seine Gipfel aus abwechseln-den Nagelfiue- und Sandsteinschichten. In dem Nagel-flue zeigen sicli gerollte Steine aller Gröfsen von 50Fufs Körper-Inhalt bis zur Sandkörner-Gröfse, welchedurch einen grobkörnigen mit Kalkbindemittel versehe-nen Sandstein so fest verbunden sind, dafs bey Zerklüf-tungen eher die Geschiebe spalten, als aus ihrem Ce-ment losreifsen. Die gerollten Steine dieses Nagelfiuesind mannigfaltige Arten von Granit, Gneifs, Porphyr,Kieselschiefer, Hornstein, Feuerstein, Ur- und Flötz-Kalkstein, und vielem rothen thonartigen, eisenschüssi-gen Geschiebe, welche durch ihre Verwitterung undAuflösung sowohl das Gement hin und wieder, wie ander Westseite des Rigi , mit röthlicher Farbe durch-dringen, als auch die Felsseitcn roth-violet färben. DieNordseite des Rigi is( von dem Kulm bis air denZuger -See senkrecht abgerissen; und an diesem atifser-