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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
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ordentlichen Durchschnitt läfst sich der Schichtenhauaus vielen Standpunkten am Zuger- See und der Ge-gend von Art , JValchn'eil und Immensee vortreflichbeobachten. Am Fufse sind die Schichten 50-60 F.,die hohem meistentheils 30 F. mächtig ; sie sind auf-fallend regelmäfsig und ohne alle Beugung völlig ge-radlinigt; streichen von NO. nach SW. und senkengegen S. unter einem Winkel von ohngefähr 30 Gra-den. Die Süd - und Südostseite des Rigi besteht nichtaus Nagelflue , sondern aus dunkelgrauem Kalkstein.Wenn man von Art nach dem Lowerzer- See längsdem Queerdurchschnitt des Rigi wandert, so sieht manin der Richtung der Insel Schrranau die nördlichsteLinie des Alpenkalksteiu - Gebildes den Rigi aufwärtsstreichen; und da, zunächst an der Nagelflue, streichteine Schicht röthlichbrauncn, körnigen Kalksteins, indem sehr viel linsenförmiger Eisenstein eingesprengt ist.Sehr merkwürdig ist hiebey, dais Streichung und Sen-kung dieser Kalksteinschichten sich genau so wie beyden Nagelflueschichten zeigen, und dafs also der süd-licher liegende Kalkstein auf der nördlichem Nagelflueaufliegen mufs. Das Umständlichere s. man unterSchtrjtz. Ueber den Schlammstrom an der Westseitedes Rigi (s. PVäggis).

Geognost. Uebersicht aller Schutt- undTrümmergebirge auf der Nordseite der Al-pen. An der Nordseite der Kalkalpen folgt eine Kettevon Schuttgebirgen, welche aus den im Wasser rundgerollten Trümmersteinen der Urfcls- und Kalkstein-