iio Rheinwald-Thal.
die Wege ins Valser- und Savicr- Thal (s. Lngnetzund Splügen ). Ins Sc/ißm-rer-Thal ( s. Andeer).
Pf 1 anz en.
Centaurea phrygia in den "Wiesen des /i )i c i n \v n l d ~Thals. Achillea nana, Juncus spadiceus, Poalaxa, Festucavivipara am H int e r - Hhe in. Auf dem Wege nach demUrsprung des Hin t er-Rheins eine Menge Rumex alpinus,dessen Blätter die Bündtner zur Schweinmastung brauchen,Achillea moschata, auf der Zaport-Alp.
Geognost. Thatsachen. Alle Gebirge diesesThaies bestehen aus Urfels. Granit, Gneifs und Glim-Dierschiefer sind herrschend. Ah der Nordseite desThals streichen zwischen den Gneifsfelsen Urkalksteinund Gyps in senkrechten Schichten von SW. nach NO.,und setzen von hier nach dem Averser-Thzii. fort. Dieschönsten Gyps- und Alahasterherge zeigen sich gradedem Tambo gegenüber zwischen Splügen und Sufers,Grade nordwärts von Splügen bestehen die höchstenBerge aus graublauem Urkalkstein mit grofsen weifsenKalkspathadern durchzogen. Auf dem Suverseiberg ro-ther Marmor. Der Fufs des Muschel- Horns, woraufder Rhein- Gletscher liegt, besteht aus Gneifs, in wel-chem der Quarz herrschend ist, mit schönen grofsenhochrothen zwölfseitigen Granaten gemengt. Die Ober-fläche der kleinen Ebne voy dem Gletscher ist sonder-bar gestaltet; sie zeigt nämlich breite aber niedrigeErhöhungen, wie neben einander liegende Heuhäufchcn.Wenn bisweilen in sehr heifsen Sommern der Rhein-Gletscher abschmilzt, und dadurch eine Strecke des