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Rheins. So wie der junge Rhein die tiefe Schluchtseiner Wiege verlassen hat, nimmt er bis Splügen16 Bäche auf, wühlt durch die Rofflen , empfängt imSchamser- Thale noch 6 Bäche, durchfrifst die schwar-zen Schlünde der Via mala , erhält im Domleschger—
Thale wieder io Bäche, und vereinigt sich bey Reiche-nau mit dem Vorder - Rhein , der auf seinem Laufe bishieher gegen 30 Bäche aufgenommen hat. Von Rei-chenau bis zum Roden-See ergiefsen sich noch einige30 Bäche in den Rhein , unter denen die Landquart ,die Tamina und die lll beträchtlich sind. Die Glet-scher in dem Hintergründe des Rheinwalds haben,nach der Sage der Einwohner, zugenommen, und eh-
malige nutzbare Alptriften sind jetzt mit Gletschern
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bedeckt. Es wird behauptet, dafs ehedem über dieZaport- Alp ein Pafs ins Kalanker- Thal führte, aufdessen Höhe ein Wirthshaus war, und dafs an einemOrte eine heidnische Kapelle, nachher eine Einsiedeleygestanden habe, wo jetzt nur Gletscher liegen. In derNähe des Dorfes Hinter - Rhein zeichnet sich unter an-dern Bächen der Weisbach durch einen ansehnlichenFall aus.
Wege, lieber die Strafsen von dem Dorfe Splü-gen über den Splügen- Berg, und vom Dorfe Hinter- *Rhein über den Bernhardino ( s. diese Art .) Ueher
Steinmüliers Beschreib, der Aipenwirthsch. Th. I.) DieKäse, welche sie aus Schaaf- und Kuhmilch, 3 Pfundschwer, bereiten, heifsen sie Puina ; der Schaafmilch-Zieger steht in dem Ruf einer beliebten Alpenspeise.