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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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95
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Rheinthals. Von hier auf den Buch - Berg (i St.)ein angenehmer Spaziergang, wo bey dem sogenanntensteinernen Tisch eine herrliche Aussicht ist. Nachdem appenzellischen Dorf TVolfshalden , aufwärts i St.,wo eine prächtige Aussicht, und wo die Oesterrei-cher von den Appenzellern im J. 1405. zurückgeschla-gen wurden. Die Spaziergänge von Rheineck nachThal und Staade herab, und von Rheineck heraufnach St. Margaretha, Bernang, Rebstein, Marbach undAltstädten längs dem herrlichen Berggelände gehörenzu den reizendsten in der Schweitz. Weinberge, Obst-bäume, Wiesen, Felder, überziehen die Thälchen undmannigfaltigen Hügel, welche zu den Appenzeller-Ber-gen emporstufen, und eine Menge Dörfer, Weiler,Schlösser und schöne Landhäuser beleben das Ganze;von Staade bis St. Margaretha liegen 28 schöne Land-sitze zerstreut. Oberhalb St. Margaretha die Trümmerdes i 4 ° 5 * von den Appenzellern zerstörten SchlossesCrimrnenstein. Nicht weit hinter St. Margaretha ist dieGrenze des Untern-Rheinthals, und man gelangt dortbey Sichelstein an eine Stelle, wo sich plötzlich dasObere.- Rheinthal dem Auge entfaltet. Bis Balgacklieht man die Schlösser Zyringenstein t Rosenberg ,Grünenstein, und oberhalb Rebstein und Marbach sechsLandhäuser. In der Gemeinde Thal geniefst man beydem Landhause, Platte genannt, die schönste Aussichtüber den Bodeu - See.> Oberhalb Rheineck standendie Trümmer zweyer 1445. von den Appenzellern zer-störten Burgen, wovon jetzt noch wenig übrig ist.