sau - Saarbruck, von Darmstadt und von vielen Edelleu-ten gehalten worden. Die Goldwäschen in den badi-schen Dörfern Knielingen , Eckenstein , Schreck undLinkenheim gaben von 1755.— 1771. olingefähr 70Mark Gold oder 24000 Gulden.
Rheinau, kleines Städtchen im K. Zürich, amRhein zwischen Scheffhansen nnd Eglisau , Meikwiir-dig hier auf einei Insel die Benediktiner- Abtey *),welche im J. 778. von dem Graf Welf, dem Stamm-vater der ersten Linie der Welfen gegründet wurde,eine an Handschriften reiche Bibliotheck und Naturalien-Sammlung hatte, und gelehrte Mönche besafs, welchehistorische und diplomatische Werke bekannt gemachthaben. Der gelehrteste unter allen Gliedern diesesStiftes war der 1795. verstorbne Hr. P. Moriz vander Meer von Hohenbaum , welcher über 80 Werke,Gegenstände der Welt - und Kirchengeschichte betref-fend, grö'fstentheils ungedruckt hinterlassen hat. Inseinem hohen Alter schrieb er noch merkwürdige Hand-schriften ab, z. B. 1) Gilg TschudVs Beschreibungdes Kappeier - Kriegs, mit Vorbericht und vielen An-merkungen. 2) Job, Go/ders, Schultheifsen von Luzern ,Nachrichten vom Kappeier-Krieg. 3) Gilg Tschudi'sFortsetzung seiner Scluveilzer - Kronik. /. B. von
*) S, y“n der Meer’s kurze Geschichte der tausendjährigenStiftung des Gotteshauses Rheinau. Donauüscliingcn,1778. Historia diplomatica Monasterii Rhenaugiensis,3 T. in Folio, Handschrift in der Klosterbibliotheck;diese Geschichte geht bis zum J, 1778-