ga Rhein.
der Rhein von den Grenzen Graubündtens an einstwahrscheinlich einen andern Lauf als jetzt hatte , dar-über s. Ragatz und Baden. Der Rhein führt die ge-läuterten Wasserschätze der unermefslichen Schnee -und Eisfelder fast aller Gebirge nordwärts des Alpen-kamms, von dem Adler- Berg auf der Grenze Tyrolsan bis an die Diablerets und den Jaman , und denHauptwasserschatz des in der Schweitz liegenden Juranach Deutschland; durchströmt von Basel bis zumRinger - Loch das prächtigste Thal Europa’s ; durch-bricht die Kette des Hohen— und Hundsriicks- Ge-birges bis Koblenz; durchwallt das Neurviedter- Thal,strömt von Andernach herrlieh zwischen hohen Bergenbis Bonn , und wälzt von hier seine schönen, stets lau—tergrünen Fluthen (obgleich er von Basel an die trü-ben Gewässer so vieler Bäche und der ansehnlichenFlüsse des Nekars , May ns , der JVaAe, Bahn undMosel , aufgenommen hat), durch ebne Länder, nachHolland, dem Nordmeere zu. Der Rhein führt Gold-blättchen (von Karat), auf welche sonst zu
Chur , Maienfeld , Eglisau und Seckingen Goldwäschenangelegt waren. Von der Grenze der Schweitz bisStrasburg sind die Goldblättchen selten; aber zwischenStrasburg und Phitippsburg , und ganz besonders zwi-schen Fort—Louis und Germersheim sind ehedem vieleGoldwäschen sowohl von dein Bischof und der StadtStrasburg, als auch von den Fürsten von Baden , Nas-
Rheiu : z. B. die Okerhalbsteiner , die Luguuzer , heifsen
ihren Haupt - Thalstrom auch Rhein •