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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
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ga Rhein.

der Rhein von den Grenzen Graubündtens an einstwahrscheinlich einen andern Lauf als jetzt hatte , dar-über s. Ragatz und Baden. Der Rhein führt die ge-läuterten Wasserschätze der unermefslichen Schnee -und Eisfelder fast aller Gebirge nordwärts des Alpen-kamms, von dem Adler- Berg auf der Grenze Tyrolsan bis an die Diablerets und den Jaman , und denHauptwasserschatz des in der Schweitz liegenden Juranach Deutschland; durchströmt von Basel bis zumRinger - Loch das prächtigste Thal Europas ; durch-bricht die Kette des Hohen und Hundsriicks- Ge-birges bis Koblenz; durchwallt das Neurviedter- Thal,strömt von Andernach herrlieh zwischen hohen Bergenbis Bonn , und wälzt von hier seine schönen, stets lautergrünen Fluthen (obgleich er von Basel an die trü-ben Gewässer so vieler Bäche und der ansehnlichenFlüsse des Nekars , May ns , der JVaAe, Bahn undMosel , aufgenommen hat), durch ebne Länder, nachHolland, dem Nordmeere zu. Der Rhein führt Gold-blättchen (von Karat), auf welche sonst zu

Chur , Maienfeld , Eglisau und Seckingen Goldwäschenangelegt waren. Von der Grenze der Schweitz bisStrasburg sind die Goldblättchen selten; aber zwischenStrasburg und Phitippsburg , und ganz besonders zwi-schen FortLouis und Germersheim sind ehedem vieleGoldwäschen sowohl von dein Bischof und der StadtStrasburg, als auch von den Fürsten von Baden , Nas-

Rheiu : z. B. die Okerhalbsteiner , die Luguuzer , heifsen

ihren Haupt - Thalstrom auch Rhein