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verschaffte durch das daraus in der engen Dorfgasseentstehende Gesperr ihren Landsleuten Zeit, sich derKanonen zu bemächtigen und die Franzosen wieder ausdem Dorf zu treiben. Iu den Gefechten dieser Tagefielen 7 - 8°° Bündtner, und 1200 Franzosen. (S.Graubündlen , Chur , Feldkirch , Disenlis ).
Wege und Merkwürdigkeiten. Der Wegnach Fättis und Pfefj'ers — Bad führt durch Tamins inromantischer Lage, von Deutschen bewohnt, nach demKunkels - Berg, und durch dessen Pafs la Foppa in9 St. (s. Pfeffers - Bad). — Ein Weg nach demK. Glarus führt von Reichenau durch Tamins , Trinsund Flims , letztres auf anmuthiger Hohe, merkwürdigdurch seine vielen und vollen W^asserquellen, wovon esden Namen ad Flumina erhielt, und durch seine schö-J nen Bewohner;* der Blaun ist hier oft fürchterlich.
Von Flims führt ein Jägerweg durch die Flimser—Meiensäfse und Alpen, nahe bey dem Segnes - Hornvorbey, durch Ritchi nach Elm in 7 St.; der eigent-liche Weg auch für Pferde führt durch Ruis ( 1 St.ob Ilanz ) nach Panix , über den Pauken - Kopf, nahebeym Haus- Stock und dessen Gletscher vorbey, durchden Jetz - Schlund nach Elm iu 8 Stunden. Diesensteilen und mühsamen Pafs überstieg die russischeArmee unter dem General Suvrarow den 5. OktoberJ 799 - (s. Glarus’). — Von Reichenau durch dasOber-Rhein -Thal oder den Grauen-Bund ins Ursern-Thal auf den Gotthard , 22 St. Die meisten Gemein-den dieses Thaies sprechen romanisch. Nach Ilanz