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ausgebrochne Aufstand, durch die Ausschweifungen derFranzosen veraulafst, wälzte sich gleich einer Lauineden Rhein hinab, entwaffnete eine Kompagnie Franzo-sen zu Disentis ( s. Tavetschcr ~ Thal und Disentis).▼erstarkte sich von Dorf zu Dorf und wählte einenehmaligen Offizier des Regiments Salis zum Anführer,So griffen die Bündtner 4-6000 M. stark die Franzo-sen zu Reichenau an, welche den Rhein und den Kun-kelspafs besetzt hielten. Das Gefecht war sehr hitzig;die Franzosen mufsten weichen, und die Bündtner ver-folgten sie bis tjz St. vor Chur. Da der Angriff derOesterreicher am i. May von Feldkirch aus auf Luzien-steig mifsglückt war, so erhielten die Franzosen zuChur den 2. May Abends viel Verstärkung, welchedann die Bündtner nach blutigem Gefecht wieder zu-rücktrieben. Als die Franzosen durch Ems den ßündt-nern nachrückten, die noch am andern Ende des Dorfeswaren, so fiel Hanna Maria Biller , 2tjähriges Mäd-chen, den Pferden der ersten Kanone in die Zügel undtödtete mit einem Keulensehlag den Stückknecht, machte)cs dem folgenden der zweyten Kanone eben so, und
ihm noch gewähren. Seine Vorältern hätten mit dembiedern Bergvolke manchen Krug Wein geleert. DerFreyherr möchte noch eine so'che Stunde sehen. Hiersey Brodt, Fleisch, Wein; sie möchten ruhen, essenund froh seyn, dann wolle er getröstet scheiden”. DerVorschlag gefiel. Der Knecht gieng um die Tafeln, er«wähnte der Jugend des Herrn, und der Verführungskunstdes Bischofs. Die Männer Ständen auf, riefen HeinrichLehen zu, usd er schwur Treu dem Grauen Bunde.