Reichenau:
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7 St. giebt es zwey Strafsen ; i) Auf der linken Seitedes Rheins durch Tamins, Trins, Waldhäuser unterFlints, Lax, Sagens, Schlots'is ; oder 2) Auf der rech-ten Seite des Stroms durch Bonaduz (eigentlich Pana-dötz), Versatn, wo aus dem Ver'sam- Tobel der Savier-Bach oder Rabiusa ( s. Savier - Thal) hervorwälzt;Vallendas und Kästris, wo viele Kretins und Kröpfigesind (s. llanz). Der Rhein fliefst in grofser Tiefezwischen Felsen; deswegen führen diese zwey Wege,von ihm entfernt, über die Bergseiten nach llanz , woein wirkliches Thal, die Grube genannt, sich öffnet. —Von Reichenau südwärts nach Tusis 2 St., durch Pa—nadötz, Räzins, durch den weiten Bergrifs zwischendem Sckeid-herg und Heinzen-Therg, wo die Aussichtin das reiche, fruchtbare und bevölkerte Thal äufserszmalerisch ist (s. Tusis). Von Reichenau, an der rech-ten Seite des Rheins, ins Domleschger- Thal (s. To—mils). In dem Bergrifs links auf einem Vorfelsen dasSchlofs Ortenstein\ in der Tiefe Rothenbrun, und ander Seite die Trümmer der Schlösser Ober- und Nie-der-Juvalta (s. über diese Schlösser den Art. Tomils).—Nach Chur 2 St. durch Ems.
Geognostische Beschaffenheit. Die Gebirgeum Reichenau, und aufwärts nach llanz, auf der nörd-lichen Seite, bestehen aus Schiefer und Kalkschiefer inabwechselnden Farben. Zwischen Flims und Lax siehtman die Trümmer eines herabgestürzten Marmor-Ber-ges. In dem Bette des Vorder- und Hinter - RheinsGranitblöcke, besonders im Hinter-Rhein sehr schönes