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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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Reichknau.

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und malerischen Standpunkten, besonders auf den ver-schiednen Eichcnhügeln. Oberhalb Reichenau ein Was-selfall und hen liehe Aussicht dort nach dem SchlosseRäztns (Rhaetia ima) *) in das Domleschger - Thal,nordwärts nach der Kirche von Tamins , und auf dieGletscher dej Hans - Stocks hinter J'lims , nach demSchlofs und Dorf Bonaduz (besser Ponadoz von Pan-a-töts, d. i. Brodt für alle, weil hier grofse Kornfel-der sind^ u. s. w. In dem Schlofsgarten übersieht man«ehr gut die Vereinigung der beyden Arme des Rheins.Der Tomliasker - Rhein oder Hinter Rhein ist stet«aschen - oder schwarzblau - oder braunfärbig, derSnrsalver - Rhein oder VorderRhein stets rein undscladongrün, und ist an Wassermenge reicher und stär-ker als der andere. Die Bergwerksgesellschaft tobTiefenkasten hat hier ihre Verwaltung und Vorräthe.Der Hinter-Rhein wird oberhalb Reichenau, schon beyder Hlbnlabrüeke fahrbar für Flösse, welche ao - 50Centner tragen.

Neuere Geschichte. Der in Ciamut, im höch-sten Theile des Vorder - Rheinthals , am 1. May 1799.

*) Der Freiherr von RUzins, Heinrich , schlofs sich an denschwarzen Rund des Adels, welcher i45o über denRunkels - Berg einen heimlichen Einfall in Bündten that,um sich der wichtigen Pässe nach Italien zu ermächti-gen. Die Feinde wurden entdeckt, Heinrich gefangen,und von einem Gericht zu Vaicndaun als Bund- und Eid-brüchiger zum Tode verurlheilt. Die Gegenwart des Geistesseines Knechts rettete ihn. Dieser trat vor die Volks-menge und sprach: 11. Heinrich erkenne seine Schuld, ehredas Recht und wolle sterben. Eine Bitte möchten sie