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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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R A G A T Z.

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amßöfz-Berg, nach Deutschland strömte. Das Sar-ganser - Thal ist so eben und so unbeträchtlich überdie VVasserhohe des Rheins erhaben, dafs es im 1 .ißiß., wo der RJicin durch lange Regen aufserordent-lich angeschwollen war, nur durch unsägliche Arbeitverhindert wurde, dafs der Strom sich nicht in denTYallenstadter - See ergofs , und seinen ursprünglichenLauf wieder herstellte. Zwischen Sargans und TT'angsfindet sich ia der Thalfläche, Bulschdr genannt, eine fastuntnerkliche Erhöhung des Bodens mit stärkerm Abfallgegen den Rhein, wodurch verhindert wird, dafs der-selbe, wenn er gegen TYangs auslritt, sich nicht nachdem Wallenstadter - See ergiefsen kann. Der Raumzwischen den Bächen, welche dem Rhein und demTYallenstadter - See zuliiefsen, beträgt höchstens 200Schritt. Im J. 1808. hat Hr. C. ILscher aus Zürichdie Ebne der Butschär mit der Wasserwage gemes-sen, und gefunden, dafs der Rhein i<) ^ F. überseinen gewöhnlichen hohen Wasserstand ansteigen müsse,um gegen den Wallen-See fliefsen zu können. DerRhein erhöht sein Bett durch Geschiebe, so dafs da-durch die unbeträchtliche Scheide der Butschär lang-sam verringert, und der Zeitpunkt wieder eintretenwird, wo der Rhein nach dem Wallen-See fliefsenwürde, wenn menschliche Vorsicht und Knust es nichtverhindern (s. Baden'). Das linke Ufer des Rheinszwischen Flasch , Meienfeld und Ragatz ist aufsero'r-dcntlich weit ins Thal hinein mit dem feinsten undschönsten Sande überdeckt, welcher aus den zerrieb-