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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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den fVallenstadter - See, so findet man noch die un-leugbarsten Spuren von einer ehmaligen Wasserhöbeund Strömungen, welche über die jetzige Rhein -Flächeohngefähr 150 Klaftern erhaben sind. Spuren voneinem weit hohem Wasserstand in dem ganzen jetzi-gen Linth- Kessel zeigen sich ferner deutlich an denTrümmern entfernter Gebirge , die man dort auf Hö-hen von ta-i joo Fufs über den Zürcher- See abgesetztfindet (s. Ezel und Atüis'). Die Gewalt der aus Biind-ten hervorsrörnenden Gewässer konnte in der Rich-tung nach O., wo jetzt der Rhein zwischen demI'ldscher- und Scholl- Berg durchfliefst, keineswegswirken, sondern nur einzig und allein in der Richtungnach NO. und nach N. Nimmt man auf der rechtenSeite des Rheins , in der Nähe der Tardis Brücke sei-nen Standpunkt, so befindet man sich genau in derRichtung des Thaies von Chur; und wendet man sichnun nach NO. , so sieht man in derselben Richtung dietiefe Einsattlung zwischen dem Pinscher - Berg undder Guscher - Alp , wo der Pa ('s Luzicnsteig liegt. Esist höchst wahrscheinlich, dafs diese tiefe Einjochungzwischen dem Pinscher - Berg und der Guscher- Alpvon den I'luthen bewirkt wurde , die einst von Churherauswälzten. Sobald die Wasser aber tiefer als dieHöbe dieses Passes sanken, so mufsten ^sie nach demPFallenstadler - See ihren Lauf nehmen. Es ist deswe-gen mehr als wahrscheinlich, dafs der Rhein einst ingerader Richtung durch den hVallenstndter - und Ziirich-See, durch die Kluft des hager- Bergs bey Badqn u^d