Pilatus.
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als bewache er den Eingang der Höhle. Ein gewisserHuber aus Luzern wollte diese sonderbare Gestalt inder Nähe untersuchen. An einen Strick befestigt liefser sich von dein Felsen hinab; ein Felsvorsprunghinderte ihn, zu dem Eingang der Höhle, um wel-chen er herumschwebte, zu gelangen; er liefs sichwieder hinaufziehen, versah sich mit einer Haken-stange, und gleitete noch einmal hinunter; allein un-glücklicher Weise brach jetzt der Strick, und Huberwurde zerschmettert. Wie er das erstemal hinauf-gezogen war, versicherte er, die Bildsäule sey fürein zufälliges Werk der Natur zu künstlich gearbei-tet. Seitdem glaubt man, dafs die auf den Pilatusvon den römischen Legionen desertirten Römer die-sen Stein zu einer Bildsäule gehauen hätten, unddafs seitdem durch die stete Verwitterung der Felsender Weg hinauf vernichtet worden sey. Ist es viel-leicht ein grofsej Tropfstein 1
Ersteigung der Pilatus-Hörner. Von derSriind/en- Alp läfst sich das Widderfeld , der wildesteTheil des Pilatus, auf dem kürzesten und beschwerli-chen Wege in 1 St., auf bequemem Wege in r y 2 St.ersteigen. Das Widderfeld ist 6858 F. übers Meer,also 28 F. niedriger als das Tomlis- Horn, das höchstevon allen. Nordöstlich vom Widderfeld erhebt sichdas Tomlis -Horn, welches mit ersterm durch Felsgrätezusamraenhängt, zwischen denen in der Tiefe von 600 F.die Alp Wat liegt. Südwärts vom Widderfeld erhe-ben sfth die Oberalp und Knapstein . Vou der Bründ—
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