Pilatus.
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lenalp läfst sich übet die Oberalp der Knapp-Stein erstei-gen, welcher deswegen so benannt wird, weil auf demGipfel dieses Ilorns ein Felsstück von der Gröfse einesHauses liegt, welches zu wanken oder zu knappenbeginnt, wenn ein Mensch sich darauf legt. Von derBründlenalp kann man das Tomlis - Horn, Oberhauptund Band nicht ersteigen, aber leicht von der Süd-seite. Das Gemsmättli zu besteigen, ist gefährlich;aber von diesem kommt man leicht auf das Tomlis-Horn. Nach der Kastlenalp führen von Bründien ge-fährliche Wege; und doch ist diese der Versteinerungen,Gemsen und Auerhähnen wegen merkwürdig. Der Wegauf den Esel ist zwar gemächlich, aber sein spjtzigerGipfel, wo höchstens 50 Personen Raum haben können,ist wegen seiner fürchterlichen Abgründe schauerlich ;der Esel ist 180 F. niedriger als Tomlis-Horn. Unter-halb der einen Seite dieses Ilorns Endet man dasganze Jahr einige Schneelagen, der einzige auf demPilatus, welcher nie vergeht. Nach Versicherung desII. General Pfyffer , welcher den Pilatus so oft be-stiegen hatte, sieht man bey sehr hellen Tagen durchein gutes Fernrohr von den Hörnern des Pilatus denStrafsburger - Münster und dreyzehn Seen. VomTYidderfeld hinab nach Alpnach und Sarnen in Un-terwalden 4 - 5 St. Am Widderfeld steht eine Senn-hütte ; über Weiden und durch Tannenwälder herabzu einer zweyten Sennhütte 1 St.; von hier geht derPfad links, und wo er breiter und gebahnter wird,theilt er sich links nach Alpnach, rechts siidostwärts