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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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Pffffers-Bad. 25

den vrcifsen Scliaum der Tamina (ihr Rauschen ver-nimmt man nicht); und dort unten, wie schon ohenerwähnt ist, liegt die Quelle des Bades. Von derBrücke gelangt inan nach wenigen Schritten zur Fel-sentreppe, hier Stiege genannt, auf welcher man dieFelsenwand gegen 25p Fufs hoch erklimmt, Diefs istdie höchste Felsentreppe in der. ganzen Schweitz; Un-gewohnte rnüfsen diesen sonderbaren Weg nur beytrocknem Wetter machen, wenn die Stuffen nichtschlüpfrig sind. Das Ganze dieser Natur ist äufserstromantisch und eigenthümlich. Hat inan sich aus demSchlunde heraufgemüdet, so leiten mehrere Pfade durchherrliche Bergwiesen zu verschiednen Häusern , woSchneckenmastungen zu sehen sind, und hinter denletztem in eine fahrbare Strafse, welche von dem DorfePfeffers nach Vettis , ins Kal feiner - Thal, und überden Kttnkels - Berg nach Graubiindten führt. 1) DieseStrafse bietet einen sehr bequemen und an Gesichts-punkten äufserst reichen Spatziergang dar. Eine halbeStunde von den Häusern oberhalb der Felsentreppeliegt an diesem Wege ein kleines Dörfchen, und St.weiter eine Sägemühle an einem sehr romantischen Ortan der Tamina, die hier einen hübschen Fall bildet.Von hier nach Vätlis *) i St. längs dem senkrechtenFufse des fürchterlichen Galanda. Nahe bey diesemDorf eine periodische Quelle, Görbs - Brunnen genannt,

*) Vättis Einwohner begrüfsten noch vor einem Menschenal-ter die Einwohner von Tamins in ßundten auf rhätiscb,und verstanden dieses sehr wohl.