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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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ist die Beleuchtung dieser Felsen und besonders desFläscher - Bergs bey Abend. Schon allein das Spielder Wolken um alle diese hohe Felsen - Häupter istimmer neu und unterhaltend. Alle Abende gegen 6 Uhrwallet eine grofse Heerde weifser Ziegen mit einerMenge Kühe aus den dichten Wäldern nördlich hinab,und zieht klingelnd nach dem Dorfe Valenz ; zur sel-ben Zeit erschallen von beyden Seiten der Gebirge dieTöne der Alphörner wie aus dem Himmel herab. Vondieser Höhe, welche sicher mehr als 5000 Fufs übersMeer liegt, führt ein Fufsweg mitten durch die Felderin 7 Minuten nach Valenz. Die eigentliche Strafse zudiesem Dorfe aus dem Bade hinauf ist gröfstentheilssteil und rauh, und verlangt für ungewohnte Bergstei-ger eine kleine halbe Stunde; unterwegs steht eineRuhebank, Mon-repos genannt, unter herrlichenSchattenbäumen, an dem Ort, wo links die Straftenach dem Kloster abführt. Von Valenz giebt eseinige angenehme Spatziergänge : r) Dicht hey der

Kirche nach S. herab in einen sehr schönen mitvielen Hütten besetzten Thalgrund ; von hier den Fufs-weg verfolgend gelangt man an einen Punkt, wo essehr steil in den Tobel des Milhli - Bachs hinabgeht.Dieser Bach tobt über ungeheure Blöcke durch einprächtiges schwarzes Marmorbett nach der Tamina;5 Minuten jenseits der Alithlibach-ßtückc steht eineelende Mühle, hinter welcher die Tamina einen präch-tigen Sturz macht, der bis im J. 1801. ganz unbe-kannt und unbesucht war. Um dieses aufserordentliche