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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
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kommen schliefsen, 390 F. hoch ; ihr Gestein ist

scwarzer Kalkstein mit weifsen Kalkspathadern. Dasgraue Licht, welches den Eingang noch erhellt, geht'tiefer in den dunkelsten Schatten über, und eine feuchtesehr kühle [Luft verstärkt das Schaudern des Wandrers.Bald kann man, der überhangenden Felswände wegen,nicht aufrecht gehen, bald zu weit entfernt davon sichmit den Händen nicht anhaltcn ; der Steig ist schmal,oft schlüpfrig, und bisweilen trennt nur ein einzigesBret von dem schwarzen Abgrunde der Tamina, WerMuth und schwindelfreyen Kopf genug hät, um diesen''entsetzlichen Gang zu wagen, inufs trocknes Wetterdazu wählen, damit die Breter nicht schlüpfrig sind,und am hellen Mittage, langsam und bedächtlich,ohne Stock die Wanderung antreten; das sichersteMittel, ohne Furcht bis zur Quelle zu gehen, ist, zwi-schen zwey Männern zu gehen, welche eine langeStange nach der Seite des Abgrundes halten, an dieder neugierige Wandrer sich hält. Die Quelle liegtnoch jenseits der Brücke, über welche der Weg nachdem Kloster führt ; gerade unter derselben ist derSchlund oben ganz geschlossen, und dieser Ort wirddeswegen der BeschlnJ's genannt ; jenseits öffnen sichdie Felsen wieder, und man sieht bald an dem aufstei-genden Dampf, wo die Quellen in den südlichen Fels-wänden liegen. Nur die unterste nnd gröfste QuelleWird in einer Höhle, welche 24 Fufs lang, 8 - 10 Fufshoch, und 4 F. breit ist, gesammelt. Hier bemerktinan auch noch in den Felsen die Löcher, in welche