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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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Pfeffers - Bad.

Balken von einer Wand zur andern eingelegt Vvaren,auf denen die ältesten Badhütten schwebten. Ueberallin diesem Schlunde sieht man die deutlichsten Spurendes seit Jahrtausenden die Felswände durchnagendenStroms. Viele durch das Wirbeln des Wassers hervor-gebrachte Aushöhlungen bemerkt man an den Seiten-wänden der Felsen; die merkwürdigste dieser Höhlenliegt gerade unter dem BesckluJ '.>, an der linken Seiteder Tarnina; sie ist 5-4 Fufs über den jetzigen Was-serstand des Stromes erhaben, mifst 28 Fufs in derTiefe, 35 F. in der Breite und 24 F. in der Höhe,und ist gewifs die herrlichste Marmorhöhle, welche mansehen kann. Ich lade Jeden , der den gefährlichenGang bis zur Quelle nicht machen will oder kann jein, wenigstens von der Thüre des Einganges 40-50Schritte hinein zu gehen, dort auf die Wasserkanälesich zu setzen, und die Höllen-Fernsicht dieses unter-irdischen Schlundes nach Mufse zu geniefsen. DieWirkung ist bey hellem Himmel zwischen is-ij 1 » Uhram aufserordentlichsten, weil alsdann die hin und wie-der eindringenden Lichtstrahlen das Grausende dieserKluft destomehr hervorheben; und das Ganze wird zumwahresten Höllenbilde, wenn mehrere Personen, diesich hineingewagt haben, von der Quelle zurückkom-men. Ist es gerade in der eben angegebnen Stundeder Beleuchtung, so sieht man auf dem Ruhesitze,40 - 50 Schritte vom Eingang, in der schwarzen Iernebewegende Schattengestalten erscheinen, an manchenPunkten plötzlich im Licht glänzen , und den folgen-den Augenblick wieder im Schatten versinken.