PFEFFERS -B AD.
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Felswänden hervorkömmt ; den Weg dahin s. manweiter unten. Sie fliefst nur im Sommer, und erscheintbald früher bald später; die Menge ihres Wassers rich-tet sich nach den sehr heifsen , trocknen, oder denregen - und schneereichern Jahrszeiten, und hört imHerbst auch nicht immer zur nehmlichen Zeit auf. Siegiebt gewöhnlich in jeder Minute 1400 Maafs Wasser,bey der Quelle selbst von 30 0 Wärme , und in denBädern nie unter 28 aber öfters 29 0 Reaumur. DasHeilwasser ist ohne Geruch, Geschmack ünd Farbe,krystallhell, rein und äufserst leicht ; es setzt nie etwasauf den Boden ab, und behält seine Lauterkeit zehnund mehrere Jahre in verstopften Flaschen. Viele,besonders zarte Personen, bemerken nach dem Trinkendesselben leichten Schwindel und eingenommenen Kopf,und bisweilen bewirkt es starke Oeffnungcn. Nach H.Morells Untersuchung enthält eine Flasche: Selenitx Gran, Glaubersalz Sjjg Gr., Bittersalzerde % Gr.,Kalkerde ^3 Gr., Extraktivstoff und Kalksalpeter fw Gr.Nichts weiter zeigen die chymischen Rcagentia ; und
Wild, gute Gemüse, brachten uns dazu bestellte Boten,theils aus dem Taminathal, thcils aus Meienfeld , Jenins,Malans in Graubündlen. Rindlleisch erhielten wir ausdem Schlachthause des Bades, und manche andere Zu-thaten wurden aus Chur geholt. Da in der Badküchekein Platz war, so mufsten unsre Speisen in einem uns-rer Zimmer über Kohlenfeuer bereitet werden ; ohner-achtet dieser Unbequemlichkeiten war unser Tisch fürzwey Damen und zwey Herren recht sehr gut. Ichführe dies nur deswegen an, damit andre Kranke inähnlichem Fall unser Bey spiel nachahmen können.