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Wasserleitung von der Quelle an bis hieher errichten ;in fünf Monaten waren alle Löcher in den Felsen ge-trieben, die hölzernen Röhren gelegt, und die Brückevollendet; nur ein einziger Mensch stürzte bey diesengefährlichen Arbeiten, und brach den Arm. Im An-fänge des XVIII. Jahrhunderts lieis das Kloster diesenOrt durch Sprengung der Felsen erweitern, und dasgrofse und kleine Badehaus von Grund auf aus Steinenaufführen; im J. 1716. war Alles vollendet. BeydeHäuser können 3 - 400 Kurgäste fassen. Die Zimmersind schlechte, mehr oder minder dunkle Kammern; dieEck-Zimmer in beyden Häusern ausgenommen. Dassogenannte Fürsten-Zimmer ist das geräumigste undruhigste, indem man hier von dem Rauschen der Taminawenig hört, liegt aber im zweyten Stock des grofseuHauses. Das östliche Eck-Zimmer des ersten Stocks imkleinen Hause ist das einzige, in welchem ein Ofensteht; sonst findet man in keinem weder Ofen noch Kamine,welche bisweilen bey rauher Witterung manchem Kran-ken sehr erwünscht seyn würden. Die südwestlichenEck-Zimmer des kleinen Hauses geniefsen unter allendie befste Aussicht, nämlich nach der Brücke unddem schwarzen Tarni/t-Schlund, aus welchem die Was-serleitung hervorkömmt ; aber auch nirgends hört mandes Nachts das Brausen und Toben der Taminaso stark als hier. Die Bäder sind in dem unternTheil des kleinen Hauses; deswegen ist für die, welcheBadekuren machen wollen, rathsam, Zimmer in demkleinen Hause zu miethen. In jedem Zimmer stehen