Z54 Anwendung der Theorie auf Beobachtungen.
ter (§. uz.) zu redueiren, und von io zu io Tagen das Mittet aus allen zu be,rechnen. Er fügte noch für 7 Jahre daS Mittel aus den nächtlichen und mittäg-lichen Beobachtungen bey. Ich habe daraus für jeden Monat das Mittel be.'rechnet, indem ich die von r o zu io Tage angegebene mittlere Grade zusammenaddirte, und den ^ Theil von der Summe nahm. Den Erfolg stellt folgendeTafel in Graden des schwedischen Thermometers vor:
Monat.
Mittlere
Wärme.
Mittel vonMorgen u.Abend.
Mittel derNachmit,tagswarme
Januar
— 4, S
— 6,r
— 3,7
Februar
— 3,8
— ;, 2
— L, 5
März
— r,6
— 4,7
- 4 - I, 4
April
- 4 - Z ,7
— 0, r
- 4 - 7 , 4
May
- 4 - ^8,8
- 4 - 4,4
- 4 - 13,3
Junius
- 4 - 15 , 3
-4- 10, O
- 4 - 20,4
Julius
- 4 - 16,7
- 4 - n, 6
- 4 - 21,7
Augustus
- 4 - rz ,4
-l- n, 1
- 4 - 19, 8
Septembr.
- 4 - H, 2
- 4 - 7,5
-l- 15, 0
Oktober
- 4 - 5,8
- 4 - Z ,4
" 4 ^ 8, 2
November
-4— 0,6
— 1,3
- 4 - 2, Z
December.
— 2,6
— 3,5
— 1,7
Ich consiruirte die Zahlen der ersten Columne als Ordinalen, deren Ab-fristen die Monate waren, und fand sie sehr regulär, so daß wenn x in Gradenvom i9ten April an gezählt wird, die Formel
7 --- 5,6 - 4 - 10,7. 5 x -4. 0,7. x —70O)sehr genau eben die Linie gab, die sich durch die Endpunkte der Ordinalendurchziehen ließ. Diese Formel ist aus den Beobachtungen hergeleiret, und dem-nach so, wie die Beobachtungen selbst von Len Umständen des Ortes abhängig,wohin vermuthlich auch der gehört, daß das Thermometer nicht an freyer Luftwar, (§. 172.) wiewohlwargentm ausdrücklich dasGegencheil sagt. Ich be,rechnete nun nach der allgemeinen Formel (§. 6zz.) die jährliche Wärme für dentosten Grad der Breite, und fand die Gleichung
7 o,8-8Z - 4 - 0,5200. l x — O, ZLoo. co 5 x
— 0,0329. (2 x— 0,0219. col 2 x-4- 0,001Z. l 4 x- 4 - 0,0004. col 4 X,
und mittelst dieser folgende Welche von