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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
333
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Die tägliche Sonnenwärme. zzz

der Aenderung bekannt seyn, und dann mag es sich zeigen, ob die Differential-forme! (§. üia.) sich integriren läßt.

Viertes Hauptstück.

Die jährliche Sonnemvärme überhaupt.

§. 628«

X ^m vorbergehendenHatlptstücke betrachtete ich diejenige Sonnenwärme, die sich indie Erve hmeinziehr, in Absicht aus die tägliche Erwärmung der Oberfläche,als verloren §. 612 ) merkte aber doch (§. 620.) an, daß die jährliche Erwär-mung mid Erkältung der Erde ganz davon abhängt, weil diese Wärme sich imSommer in der Erde aufhäuft, und dazu dient den Mangel der Sonnenwärme imWinter einigermaaßen zu ersetzen. Die Sommerrage werden dadurch wenigerwarm, dagegen aber auch die Wintertaze weniger kalt als sie ohne eine solche Oe-nomie der Wärme seyn würden.

§. 629.

Wir können nun überhaupt annehmen, daß sich jeden Tag LestomeheWarme in die Erde zieht, ze mehr die Sonne der Oberfläche mittheilt. Es ist alsodie sich jeden Tag in die Erde ziehende Wärme der Menge der täglichen Sonnen-wärms proportional. Diese Proportionalität ist aber wegen der zufälligen Hinder-msse, dergleichen Wolken, Regen, Schnee:c. nicht wenig veränderlich. Unddieses macht, daß jedes Jahr seinen eigenen Wechsel von Wärme und Kälte hak.Wcnn wir aber auf das Mittel von mchrern Jahren sehen, so läßt sich allerdingseine mittlere Proportion feste sehen. Die Rechnung wird dadurch einfacher, undauf die Irregularitäten läßt sich nachgehends besonders Rücksicht nehmen. DieGnmdwärme kann hier ebenfalls, und aus eben den Gründen, wie im vorherge-henden Hauptstücke §. 611 aus der Rechnung wegbleiben. Sie ist eine eigeneQuelle von Wärme die Jahrhunderte durch beständig ist. Hier ist von der jähr-lichen Abwechslung die Rede, die von der Sonne herrührt.

§. 6g2.

Nach dem §. 599. würde nun für jedes Zrittheilchen ä x, die Zunahmeder jährlichen Wärme

N ff, i ä x -j-- 2. ff,. bF. ci x -j- 2 coffi. cc, 53 . costp 6 xseyn, wenn nur, w>e es daselbst geschehen, nur die ganze Summe berechnen woll-ten. Hier »st aber von der wlrkiich üdnZbleibenden Wärme die Rede, und so muß

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