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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
Entstehung
Seite
332
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ZZr Die tägliche Sonnenlvärnie.

Hier wird für r Uhr N. M. 79 Gr. anstatt 76 müssen gelesen werden. Unddann sind alle Beobachtungen sehr regulär, banä mag etwas hoch liegen, dahier das Thermometer im höchsten Sommer des Morgens beym 58sten Fahren-heit sehen Grad stund, und des Mittags nur bis zum 8osten Gr. stieg. Nibuhrsagt übrigens, erhübe das Thermometer des Mittags in einem offenen Zimmer,des Morgens und Abends aber vor demselben in freyer Luft gehabt. Dieses mageS aufklären, warum dasselbe nach z Uhr ziemlich schnell fiel, und des Vormit-tags nach io Uhr schon anfieng merklich langsamer zu steigen.

§. 6r6.

Da die Sonne Körper von dunklerer Farbe mehr erwärmt als Körpervon lichter» Farben, (§. 280.) so hat dieses einigen Einstuß ans die Tageswärme.Es wird ferner das Wasser von der Sonne weniger erwärmt als die Erde, undder mit Gras, Korn, Bäumen beschattete Boden weniger als das bloße Erd-reich, endlich auch dieses weniger als dürrer Sand und Felseusteme. SolcheUmstände haben nun ihren Einfluß auf die Anfangs (§.- 612.) zum Grunde ge-legte Differenzialformel. Sir wird daher mittelst eines Coefficienten n folgendrr-rnaaßen allgemeiner

6 z- ---- n cole. colc. -l- n se. sc. col^. 62

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Hier richtet sich nun n nach drm Grade der Erwärmbarkeit des Bodens. DieserCoefficient ändert übrigens die Rechnung nicht. Denn seht man ), n. y, so«rhält man

llr; cole. cole. äüi - 4 - se. sc. cos»). >-

«ine Gleichung, welche mit der Anfangs zum Grunde gelegten einerley Form hat.Das will also sagen, daß die Wärme den ganzen Tag über in Verhältnis von izu n größer oder kleiner aussällt, als sie nach der vorhergehenden Rechnung, won > ist, gefunden wird. Und dieses will hinwiederum sagen, daß man fürv i nicht io, sondern ion Reaumursche Grade setzen müsse. (§. 614.)

§. 627»

Will man hingegen darauf Rücksicht nehmen, daß der Boden nach seinerverschiedenen Beschaffenheit die Wärme schneller oder langsamer verliert, wozufeuchte oder trockene, dichtere oder dünnere Lust, so wie auch der Wind beytragenkann, so sind dieses Umstände, nach welchen die Erkältungs Subrangente 7 ihrenWerrh ändert. Ich habe, Kürze halber, 7 i gesetzt. Wenn aber solche Ver-änderungen mit in die Rechnung kommen sollen, so muß man entweder 7 wenig-stens für einen Tag lang beständig setzen, und dann dient die allgemeine Formel,(». 6 rr.) oder wenn 7 sich augenblicklich ändert, so muß wenigstens das Gesetz

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