Menge der Somienwarme.
Polhöhe.
Sonne in0 2
1 Sonne in
2 V, -L-
Sonne in2 L
O
i, 8Z4i
2,oooo
8341
10
l, 5834
i, 9696
2, O2Z»
20
i, zr66
8794
2, I 7 Z 7
Z2
r, 2124
i, 73 ^
2, 2651
40
2, 6944
§Z 2 i
2, 3248
52
2, 3798
t/ 285 5
2, 2991
60
0,107;
l, OO00
2, 277z
70
2,6840
2, Z 54 Z
82
2 Z 4"3
2, 467z
92
0, Ooc>o
2, 5252
Valley erreichte mittelst dieser Tafel seine Absicht in sofern, daß er dadurch zei-gen konnte, daß der Erdpol an einein 24 Stunden langen Gommcrcagemehr warnre erhalte, als die unter dem Aequator gelegenen Oercer ineinem nur 12 Stunden lang dauernden Tage. Dieses ergibt sich aus derletzten Columne ohne Mühe. Man sieht daraus, daß die Menge der Wärmeam Tage der Sommersonnenwende vom Aequator bis zum Clima von Italien zu-nimmt, im Clima von Deutschland etwas geringer wird, von da an aber bisjuin Pol sich wieder vergrößert, und wirklich unter dem Pol am größten ist.Die nachgehends mit übereinstimmenden Thermometern angestellten Wetterbeob-achtung zeigten auch immer mehr, daß in der That in den Nordländern die Som-merwärme auch in den nördlichen Ländern oft eben so groß, wiewohl von gerin-gerer Dauer als in den näher beym Aequator gelegenen Ländern ist. Und soschien Halleyo Tafel der wirklichen Erfahruug wenigstens nicht zuwider. Siediente im Gegentheil, daß man die Erfahrung als weniger widersinnig ansahe.
§. 596.
Als ich 1754. die hieher gehörigen Rechnungen vornahm, ließ ich es beydem, was Halley für die Tage der Nachtgleichen und Sommerwenden gethan,nicht so schlechthin bewenden, sondern nahm auch die zwischenfallenden Jahrszei-len vor, wobey ich mich jedoch auf einige der merkwürdigsten Polhöhen ein-schränkte, und nur die halbe Tagwärme berechnete. Den Erfolg enthält nächste?ßendends Tafel r