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Wärme menschlicher und thierischer Körper.
Die Wärme des Unterleibes zwischen z 5 - - Z7 Gr.
der Brust - zr - - z6 —
der Hände - - 16 - - Z7 —
der Füße - - 10 - - Z4 —
der tust - - —z6 - -t-25 —
Die Beobachtungen wurden von 9 bis icr Uhr Vormittags, bey nüchtern! Magenund einem verschlossenen Zimmer gemacht, und sehr oft angestellr. Martin gib!sie umständlich an, sagt aber auch, daß man daraus kaum etwas mehr schließenkönne, als aus den hier angeführten äußersten Graden. Er fand z. E. die ge-ringste Warme der Hand 16 Grade. Dieses traf einmal mit der größten Kälteder Luft 56 Gr. unter dem Frierpunct zu, ein andermal beym lyten, und eindrittesmal beym zten Grade unter dem Frierpunct. Es ist offenbar, daß Mar-riu das erstemal die Hand einer so strengen Kalte nicht lange ansgefehc haltenkonnte, und so.läßt sich von der Kälte der Luft auf die Kälte der Hand nichts be-stimmtes schließen. ,
§- ;;o.
Wichtiger würde es gewesen feyn, wenn Martin zugleich angemerkthätte, was er jedesmal nach feiner Empfindung zu urtheilen,'der Luft für einenGrad der Wärme oder Kälte zueignete, ob sie ihm schwul, heiß, war in, lau,gemafilgt, frisch, frostig, kalt, sehr kalt re. vorgekommen. Daraus hättensich sodann, mittelst der beobachteten Grade des Thermometers mehrere brauchbareFolgen herleiten lassen. Vorzüglich aber hätte beobachtet werden müssen, bey wel-chen Graden des Thermometers die Luft temperirt zu ftyn scheint. Daß diesesnicht Las ganze Jahr durch bey einerley Grade geschieht, das hat bereits im vo-rigen Jahrhunderte Marrorre Durch die oben (§. i za — 156) umständlich ange-führten Beobachtungen erwiesen, wodurch er zugleich das vorhin allgemein herr-schende Vorurtheil widerlegte, als wären die Keller im Winter warm und imSommer kalt, weil sie uns nach unserer Empfindung so Vorkommen. Er zeigte,mittelst des Thermometers, daß die tiefsten Keller ihre Wärme wenig oder garnichts ändern, und daß, wenn sie nicht ganz unverändert einerley Grad behalten,sie im Winter kälter als im Sommer sind. Daß es so seyn müsse, laßt sich ausandern Betrachtungen herleiten. Es war aber in allwegen gut, daß es mittelstder Thermometer genau bestimmt wurde.
§. 55l.
. Das von Mariotte widerlegte Vorurtheil kann nun aber gebrauch wer-den, wenn wir schließen, daß die Luft, die wir gemäßigt, das will sagen, wederkalt noch warm nennen, im Sommer wirklich wärmer als im Winter seyn müsse.Denn kömmt uns ein beständig gleich warmer Keller im Sommer kalt vor, so mußdie Lnft, die uns temperirt vorkömmt, wärmer ftyn. Und wem, eben der Keller