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Johann Heinrich Lamberts ... Pyrometrie oder vom Maaße des Feuers und der Wärme
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Stuffen der Warme.

hingegen um die wahren Gründe, warum ihnen so verschiedene Stuffen-thig waren, weniger bemühet gewesen zu seyn. Mehrentheils ließen sie es aufVersuche ankonimen, wobey sie etwa die Wärme siuffenweise verstärkten , ohnedeswegen immer den wahren Grad zu treffen. Indessen sollte es dermalen nicht soganz unmöglich seyn, an eine brauchbare Theorie zu denken. So z. E. giebt dieWärme den Thcilchen des Wassers eine Bewegung und Wirksamkeit, die beymAuflösen der Salze und beym Erweichen der Theile des Pflanzenreiches nach Maaßeder Wärme größer ist. Die Grenzen hiebry sind der Sicdepunct und der Frier-punct, oder dehnen sich wenigstens nicht viel weiter aus. Was an den Pflanzenaus Wasser besteht, leider innerhalb dieser Grenzen seine Veränderungen. Disnoch flüchtigere Theile haben engere Grenzen, und dieses macht geringere Gradevon Wärme nöthig, weil dabey die festem und gröbern Theile ungetrennt bleiben.Ehem-ais suchte man durch strenges und oftmals wiederholtes Destilliren den reinrften Weingeist zu erhalten. Seitdem fand man, daß bey gelinder Wärme nurGedulc und Zeit nöthig ist, und nur eine Destillation erfordert wird. Fette undöhligte Theile leiden und fordern gewöhnlich auch mehr Hitze. Sind sie mit wäsi.serichten verbunden, so gehtauch, um diese abzusondern, die gelindere Wärmevoran, ehe man anfängt das Feuer zu verstärken. Uud dennoch bleiben die zu-rück, die mit den Salzrheilchen zu feste verbunden sind , als daß sie, ohne dieseMltzunehmen, abgezogen werden könnten, wozu dann eine kräftiger trennende Hitzenörhig ist. Körper, Vre durch die Wärme in Fluß kommen sollen, fordern jederseinen besonder« Grad von Hitze, und dieser ist von demjenigen, wobey sie zumSieden gebracht werden, oft noch weit entfernt. Betrachtungen von dieser Artbieten sich leicht noch mehrere an und können gut gebraucht werden, wenn es dieFrage ist, genauer zu bestimmen, was durch die verschiedene Stuften desFeuers erhalten werden kann.

§- 5o3.

Was nun überhaupt die durch äußere Merkmale bestimmte Grade derWärme berrift, so kömmt im vorhergehenden bey Anlaß der Thermometer, so wieauch bey andern Veranlassungen, eine beträchtliche Anzahl derselben vor Es blei-ben aber noch mehrere, die bereits durch Versuche bestimmt worden sind, zurück. Undvon diesen mögen folgende hier ihren Ort haben. Ich sehe sie in Graden deS ft-ft-ihermometerS, wie auch in Graden des Fahrenheitschen Thermometers hier an,weil in der Thar die meisten, mittelst des Fahrenheitschen Thermometers ange-ftellt, oder wenigstens unmittelbar auf dasselbe reducirk worden sind. Von denReduktionen habe ich mehrere selbst nachgerechnet, und wo es wegen der unglei-chen Grade der Weingeist und Quecksilberlhermometer nöthig war, die Verbesse-rung vorgenommen. Dahin gehöre» besonders die von ZFeauunrr beobachtetenFrierpuncte deS mit Waffer gejchwächcen Weingeistes, die von lNarrvte aus

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