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274 Stuften der Warme.
kommt dann auch der Unterschied vor, ob der zu erhitzende Körper nur daran oderdarüber gehalten oder ganz darein gelegt wird. Denn in Heyden ersten Fallen, -empfängt nur die gegen das Feuer gelehrte Seite dis Hitze unmittelbar. Dasoben (§. 286.) erwähnte Umwenden kömmt dann allerdings mit in Betrachtung.
§. 506.
Im Jahr 1746. gab Succov zu Jena, einen Versuch eines ehymischenThermometers in seiner Dillerr. eie heraus, wobey
er mehrere Stuffen von Wärme angiebt, die, seinem Erachten nach, gleichvielvon einander verschieden waren. Er theilt sie in zwo Elasten, und da unter demselben die Wärme einer brütenden Henne und die Hitze des siedenden Wassers mitvorkommt, so gab mir dieses Anlaß, die Grade seines ehymischen Thermometersmit den Fahrenheitischen zu vergleichen. Es sind folgende:
Succow.
Fahrenh.
Erste Elaste.
0
68
Die Wärme der Luft zur Zeit der Versuche.
-5
104
Wärme zum Eyer brüten.
Zv
140
Wasser, darinn man die Hand nicht lange halten kann.
4 S
176
Wasser, das beym Kochen anfangt, ein Geräusche zr»
machen.
60
212
siedend Wasser.
Zweyte Classe.
50
i 82
Asche, so man ohne Schmerzen nicht berühre» kann.
74
246
Asche, worum ein Federkiel weich wird.
205
^20
Asche, worinn ein Federkiel gleich einschmarrt und gelb
wird.
iro
356
Asche, die die Spitze eines Holzes zu Kohlen brennt.^
Man sieht hieraus, daß die erste Elaste für das Wasserbad, die zweyte für dasAfchenbad ist. Die Benennungen der Grade sind in der Thar chymisch. Ehe-mals mußten sich die Chymisten wohl noch an unbestimmtere Kennzeichen halten.Der zofte Gucoowsche oder i Hvste Fahrerchertsche, hätte übrigens auch durchgerinnendes LVachs, und der i76ste durch siedenden Aleshol kenntlich ge-macht werden können. Bey dem i88sten Fahr enheicschen Grad kann gememerBranntewein zum Sieden gebracht werden, Und die drey letzten Grade desAschenbades würden sich durch schmelzende Mischungen von Zinn, Bley undWis-mnth leicht kenntlich machen lassen.- s§. 479.)
§. 507-
Ungeachtet nun die Scheidekünstler sich viele Mühe gegeben hatten, meh-rere Stnssen der Wärme zu bestimme»» und kemnlich zu machen, so scheinen sie doch