Schmelzbarkeit gemischter Materien. 2.5z
sich das Gewicht einer jeder dieser Materien in den Ecken 2p, 4», 8, und man suchtden gemeinsamen Schwerpunkt, so wird dieser den Ort angeben, wo die Mischungmuß gesetzt werden. Wenn man z. E. für die leichtflüßigste Mischung in 2p z,in 1 k 2, in 8 5 gleiche Gewichte setzt, so fällt ihr gemeinsamer Schwerpunkt in O.
§. 461.
Man gedenke sich nun ferner, daß der Triangel der Boden eines?n'5masey, dessen Höhe über den Punkten 8, L, 2p, 6, 1 i, I, O die Grade derzumSchmelrzen erforderlichen Wärme oder die Ordinalen eben dieser Puncte in der r6sten Fi-zur sind, so wird dieses ?rixmz ein sechsstächichtes Dach erhalten, und die autden vorhin (§. 460.) erwähnten Schwerpunkten bis an dieses Dach aufgerichterenOrdinären, werden den Grad der Schmelzbarkeit angeben.
§. 462.
Man hat bey der Mischung von Metallen, so wie auch bey andern flüs-sigen Materien schon bemerkt, baß sie in Absicht auf die Dichtigkeit oder Schwereder archimedischen Regel nicht immer folgen. Hier sieht man, daß sie in Anse-hung des Grades der Schmelzbarkeit eine ganz eigene Wendung nehmen. Manmuß sich z. E. zwischen Wismukh, welches bey dem Grade der Wärme b schmelzt,-L.Figur.und zwischen Zinn, welches den Grad der Wärme 2 erfordert, eine leichtflüs-sigste Mischung gedenken, welche zum Schmelzen nur den Grad der Wärme kverlangt, und die aus 8 L Theilen Zinn und L 2p Theilen Wismuth zusammen-gesetzt ist. Diese Mischung ist die leichrflüßigste, und muß in der Rechnung zumGrunde gelegt werden. Sie besteht aus 5 Theilen Wismuth und z Theilen Zinn.
§» 463»
Seht man nun dieser Mischung etwas Zinn zu, so erhält man eine Mi-schung, weiche zwischen 8, 2p fällt. Hingegen fällt sie zwischen 8, 8, wenn manWismukh znseht. Im ersten Fall dient die Linie 8 2 , um den Grad der Schmelz-barkeit zu bestimmen: im andern Fall aber muß die Linie 8 b gebraucht werden.
§. 464.
Man setze, daß man eine Mischung von 8 Theilen Wismuth und A Thei-len Zinn habe, so ist 8 -p- 2p das Gewicht derselben und der ganzen Abscisse8 A — » proportional. Ist nun an sich schon 8: A — ;: 1, so ist auch dieMischung an sich schon die leichrflüßigste. Wir wollen aber fetzen, daß zu vielZinn darinn sey, so wird 6: (8 -4- 2p) > 6 8 seyn. ES sey demnach
6 -4- 2p
Da mm
8 L -- z
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